DMA fällt zurück auf PIO

Das ruckelnde DVD-Laufwerk oder die gelähmte Festplatte

Schnelle Lösung

Wenn Sie sich für die Einzelheiten nicht interessieren, sondern das Problem nur so schnell und einfach wie möglich lösen wollen:

  1. Klicken Sie hier.
  2. Trotz eventueller Warnungen klicken Sie je nach Bedarf auf die Knöpfe [Öffnen] und [Ausführen], um Programm resetdma.vbs zu starten. (Wenn Sie befürchten, dass diese Webseiten böswillig sein könnten, dann können Sie statt dessen die manuelle Methode benutzen, die weiter unten beschrieben wird. Oder Sie können das Programm herunterladen, abspeichern und mit einem Text-Editor wie Windows Notepad inspizieren. Es ist eine Script-Textdatei.)
  3. Wenn das Programm mindestens einen ATA-Kanal gefunden und zurückgesetzt hat, starten Sie Ihren Computer neu und testen Sie alle Laufwerke.
  4. Wenn das Problem noch nicht gelöst ist, stellen Sie den betroffenen Kanal manuell auf PIO ein, starten Sie den Computer neu, stellen Sie den Kanal wieder auf DMA ein und starten Sie den Computer noch einmal.
  5. Bitte berichten Sie Ihr Ergebnis hier. Vielen Dank!

Laut älteren Benutzerberichten von 2007-04-04 bis 2007-07-21 hat das Programm resetdma.vbs:

  • Angezeigt: "No resettable DMA channels ... found" 5-mal
  • Angezeigt: "ATA channels have been reset" und DMA nach Neustart aktiviert 48-mal
  • Angezeigt: "ATA channels have been reset", aber DMA nicht aktiviert 10-mal

Dieses Program kann nur Kanäle auf DMA umschalten, die den Windows-Treiber benutzen. Bei Geräten, die ihre eigenen Treiber vom Hersteller installieren, tut das Programm gar nichts und berichtet: No resettable DMA channels ... found.

Viele CD- und DVD-Laufwerke benutzen nur UDMA-2, weil ihre Datenrate viel niedriger ist als die einer Festplatte. Das ist normal und kein Grund zur Besorgnis.

Wenn Sie sich für die Details interessieren, lesen Sie weiter. Das Programm versucht, für alle geeigneten ATA-Kanäle DMA zu reaktivieren, genau wie unten beschrieben. Windows ermittelt nach dem nächsten Neustart erneut den DMA-Status.

Allgemeine Beschreibung

Dieser Artikel trifft auch auf Windows 2000 zu. (Peter Frank berichtete eine erfolgreiche Anwendung auf Windows 2000 mit Service Pack 4.)

DMA ist eine Abkürzung für Direct Memory Access, ein Zugriffsverfahren für externe Geräte, bei dem die Datenübertragung nicht durch den Prozessor erfolgt, sondern durch einen kleinen Spezialprozessor, den DMA-Controller. Dieser benutzt ein Verfahren namens Cycle Stealing (Stehlen von Zyklen), bei dem der Prozessor für einzelne Speicherzugriffszyklen, also sehr kurz, aufgehalten wird, damit der DMA-Controller eine kleine Datenmenge vom oder zum Hauptspeicher übertragen kann. Die neueren, schnelleren DMA-Modi heißen UDMA (Ultra DMA).

Der alternative, langsame und wenig effiziente Datenübertragungsmodus heißt PIO, Programmed Input-Output, bei dem der Prozessor Byte für Byte oder Wort für Wort übertragen muss, was pro Datenwort viele Programmbefehle erfordert und daher zu einer hohen und unerwünschten Prozessorbelastung führt.

Mögliche Ursachen für den Rückfall auf PIO

Die häufigste Ursache dafür, dass ein IDE-Port von DMA auf PIO zurückfällt, ist eine zerkratzte oder anderweitig unlesbare CD oder DVD.

Allerdings gibt es noch andere Gründe, warum ein Computer PIO statt DMA verwendet. Z.B. berichtete David Duberman 2005, dass einige Dell-Computer als Standardeinstellung im BIOS DMA für die zweite Festplatte deaktiviert haben. Es ist daher eine gute Idee, zuerst die BIOS-Einstellungen zu prüfen.

2007-05-13 – Jason Paquette bestätigte, dass die BIOS-Einstellung in seinem Dell-Computer ebenfalls falsch war und den DMA-Modus verhinderte. Die richtige Einstellung löste das Problem sofort und aktivierte den DMA-Modus.

Eine gar nicht so seltene Ursache ist ein schlechtes oder zu langes IDE-Datenkabel. Man braucht 80-polige Kabel, nicht die älteren 40-poligen. Mit einem schlechten Kabel funktionieren die Geräte zwar oft noch, aber Windows wird wahrscheinlich die DMA-Geschwindigkeit schrittweise verringern, eventuell bis hinunter auf den PIO-Modus.

Eine weitere Ursache kann das Aufwachen aus dem Standby-(Energiespar)-Modus sein, wenn eine der beteiligten Komponenten diesen Vorgang nicht völlig korrekt durchführt.

2007-02-20 – Stefan Welte schrieb, dass auf einem Elitegroupsystems K7S5A Computer alle IDE-Platten im PIO-Modus liefen, weil die automatische Geräteerkennung im BIOS ausgeschaltet war. (Der Computer bootete von einer SCSI-Platte.) Das Einschalten der Erkennung löste das Problem ohne weitere Maßnahmen.

Manchmal hat ein Chipsatz- oder Controller-Treiber einen Fehler, also suchen Sie beim Hersteller nach Updates.

2007-03-01 – Francois Eraud berichtet von einem solchen Fall in einem Sony-Laptop, betreffend einen ALI M5229 Chipsatz-Controller, gelöst mit der Treiberversion 4.008.

2008-03-30 – Arran hat die seltenen Treiber für diesen ALI M5229 Controller-Chip gefunden. Hier ist sein Kommentar (englisch).

Andere Ursachen können in der Ereignisanzeige auftauchen, also prüfen Sie diese zuerst und sehen Sie nach, ob Sie wiederholte Atapi-Fehler darin finden. Wenn ja, dann liegt wahrscheinlich ein Hardware-Fehler vor. Sie können die auf dieser Seite beschriebenen Prozeduren verwenden, aber Ihr Computer wird wahrscheinlich immer wieder in den PIO-Modus zurückfallen, bis Sie den zugrundeliegenden Fehler beheben. Dieser kann sich im Laufwerk befinden, auf der Hauptplatine (Motherboard), oder im IDE-Datenkabel und seinen Anschlusskontakten.

Ein dramatisches Beispiel berichtete 2006-12-29 David Hähningen:

Wenn man (schlaftrunken im Dunkeln und mit einiger Gewalt) versucht, den ATA-Stecker falsch herum in die Festplatte zu stecken, drückt die "KEYPIN" genannte Aussparung (auf Pin 20 des Pfostensteckers) den Pin 21 der Festplattenbuchse ein. (Dieser ist für DMA-Requests der Platte zuständig.)

Da die Platte nun nicht mehr den Host mit Ihren Requests erreichen kann, gibt es ein Kommunikationsproblem und Windows XP schaltet in den PIO-Modus. Glück im Unglück: Die Daten lassen sich noch sichern, wenn auch etwas langsamer als gewohnt. ;)

Die Platte zu reparieren wird wohl nur den wenigsten gelingen, denn das Herausziehen des Pins alleine bringt nicht so viel, da vermutlich die Verbindung des Pins zur Platine abgebrochen ist.

2007-02-07 – Carl Kaufmann schrieb, dass er bei einem Computer mit Intel-Chipset bei der Suche auf den Intel(R) Application Accelerator gestoßen ist und, wie angegeben, zuerst das Intel Chipset Installation Utility installiert hat. Schon danach (im Taskmanager beobachtet) war offensichtlich das Problem behoben, aber er hat trotzdem auch den Accelerator installiert. Danach fehlen zwar bei den Eigenschaften der Controller die Auswahlmöglichkeiten bzgl. DMA oder PIO, aber es läuft alles automatisch richtig.

2007-05-15 – John Schumacher bestätigt, dass der Intel Application Accelerator das Erscheinungsbild verändert, aber alles trotzdem gut funktioniert:

I thought I was having this problem, but that isn't the case. My BIOS listed Ultra DMA as being disabled on all my drives. I looked for the Advanced Settings tabs for the IDE channels in Device Manager, but the tabs were no longer there. I ran Nero InfoTool, which confusingly listed DMA on for primary and secondary masters, but off for primary and secondary slaves. After doing some more searching, I found out that the Intel Application Accelerator I recently installed is the culprit. Running Intel Application Accelerator confirmed that everything was OK.

Der Intel Application Accelerator kann auch den entgegengesetzten Effekt haben, wenn er auf einem ungeeigneten Prozessor läuft. Im Zweifelsfall uninstallieren Sie ihn und testen Sie dann erneut. (Siehe diesen Kommentar von Ausie Davo [englisch].)

Die Falle

Windows enthält eine Falle, in die viele Computer früher oder später einmal hineintappen. Diese Falle wurde in einem Artikel (und auch in einem weiter unten erwähnten) genauer beschrieben.

Die entscheidenden Absätze (ins Deutsche übertragen) lauten:

Der PIO-Modus wird automatisch in den folgenden Situationen aktiviert:
...
Bei wiederholten DMA-Fehlern. Windows XP schaltet den DMA-Modus für ein Gerät aus, nachdem bestimmte Fehler beim Datentransfer auftraten. Wenn mehr als sechs DMA-Transfer-Zeitüberschreitungen auftreten, dann deaktiviert Windows DMA und benutzt für dieses Gerät den PIO-Modus.

In diesem Falle kann der Benutzer DMA für dieses Gerät nicht mehr einschalten. Die einzige Möglichkeit für den Benutzer, der DMA wieder aktivieren möchte, ist, das Gerät zu deinstallieren und neu zu installieren.

Windows XP schaltet den Ultra-DMA-Transfermodus herunter, nachdem es mehr als sechs CRC-(Cyclic Redundancy Check)-Fehler erhalten hat. Wenn immer möglich, schaltet das Betriebssystem den DMA-Modus jedes Mal nur um eine Stufe herunter (von UDMA-Modus 4 auf UDMA-Modus 3 usw.).
...

Natürlich ist es bei der heutzutage ziemlich komplizierten Geräte-Firmware (fest eingebaute Software), die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit selbst auch Programmfehler enthält, nicht allzu schwierig, solche Fehler zu erzeugen. In meinem Falle genügte eine zerkratzte DVD und später noch einmal eine unlesbare (overburn) CD, um das Laufwerk sich verschlucken zu lassen, und um Windows dazu zu bringen, für immer auf den PIO-Modus zurückzuschalten.

Ich hatte meinen Laptop schon jahrelang zum Anschauen von DVDs benutzt, bis ich eine geborgte und schwer zerkratzte DVD einlegte. Das DVD-Abspielprogramm und auch das Lauferk stolperte über die vielen Fehler, und als ich die DVD schließlich zum Abspielen brachte, fand ich, dass der Film ruckelte und die Prozessorleistung auf 100% anstieg, von dem etwa die Hälfte System-Overhead war.

Dies zeigt an, dass das Laufwerk vom sonst üblichen UDMA-Modus 2 auf PIO zurückgefallen war. Alle Versuche, dies zurückzusetzen oder die relevanten Registry-Einträge von 1 (DMA versuchen) auf 2 (DMA erzwingen), schlugen fehl. Störrisch beharrte das Laufwerk auf dem PIO-Modus, und Windows stellte sogar die Registry-Parameter auf 0 (Nur PIO benutzen) zurück.

Der folgende Text bezieht sich auf den sekundären IDE-Port, weil dieser am häufigsten betroffen ist, aber dasselbe gilt im Prinzip auch für den primären IDE-Port, an dem in den meisten Computern die Festplatte angeschlossen ist. Nur treten dort nicht so häufig Fehler auf, denn wer benutzt schon zerkratzte Festplatten?

Bevor Sie beginnen, am Problem zu arbeiten, loggen Sie sich als Administrator oder als ein Benutzer mit Administratorrechten ein.

Prüfen Sie den Übertragungsmodus Ihres IDE-Ports

Prüfen Sie zuerst, in welchem Modus Ihr sekundärer IDE-Port gerade arbeitet. Wenn er in einem schnellen UDMA-Modus läuft, dann können Sie den Rest dieses Kapitels vorläufig ignorieren, sollten aber im Kopf behalten, dass dieser Fehler Sie in der Zukunft noch treffen kann. Dann sollten Sie wissen, was zu tun ist.

Sie brauchen dazu den Geräte-Manager. Ein Weg, diesen zu öffnen, ist der folgende. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz und wählen Sie Eigenschaften. Klicken Sie auf den Reiter Hardware und dort auf den Knopf Geräte-Manager. Klicken Sie auf das Pluszeichen links neben dem IDE ATA/ATAPI-Controller. Doppelklicken Sie auf Sekundärer IDE-Kanal. Ein neues Fenster Eigenschaften von Sekundärer IDE-Kanal öffnet sich.

Dort klicken Sie auf den Reiter Erweiterte Einstellungen. Sie sehen nun die beiden Geräte, die am sekundären IDE-Kanal angeschlossen sein können. Gerät 0 ist das Gerät, dessen Jumper auf Master gesteckt ist, Gerät 1 das mit dem Jumper in der Position Slave, falls überhaupt ein zweites Gerät angeschlossen ist.

Normalerweise möchte man, dass jedes der beiden Geräte so eingestellt ist, dass DMA, wenn verfügbar, verwendet wird. Unter dieser Einstellung sehen Sie ein graues Feld, in dem angezeigt wird, welchen DMA- oder PIO-Modus das Gerät tatsächlich verwendet. Dort möchten Sie den höchstmöglichen DMA- oder UDMA-Modus sehen und zumindest bei CD- oder DVD-Laufwerken auf keinen Fall PIO.

Wenn der Reiter Erweiterte Einstellungen nicht vorhanden ist, dann kann das daran liegen, dass ein anderer Treiber verwendet wird, wahrscheinlich vom Hersteller des IDE-ATAPI-Controllers. Man kann dann noch einen einfachen Test machen. Aktivieren Sie im Task-Manager die Option Ansicht, Kernel-Zeiten anzeigen. Dann belasten Sie das Gerät maximal, z.B. durch Kopieren einer sehr großen Datei, und prüfen Sie, ob die Kernel-Zeiten minimal sind (rote Linie). Wenn erhebliche Kernel-Zeiten auftreten, grob um die Hälfte der Gesamtlast, dann läuft das Gerät im PIO-Modus, und das ist schlecht. Der ganze Zweck des DMA-Modus ist es, den Prozessor (im Kernel-Modus) davon zu entlasten.

Beim Microsoft-IDE-ATAPI-Treiber brauchen Sie normalerweise den Registry-Editor nicht, weil die normalen Einstellungen auch durch diesen Eigenschaften-Dialog für die IDE-Ports verfügbar sind, aber wenn Sie trotzdem dort hineinschauen möchten, finden Sie die Parameter für den sekundären IDE-Port mittels regedit.exe bei

HKEY_LOCAL_MACHINE\HARDWARE\DEVICEMAP\Scsi\Scsi Port 1

Er wird nur aus historischen Gründen Scsi genannt. Scsi Port 0 ist der primäre IDE-Port, an dem wahrscheinlich Ihre Festplatte angeschlossen ist.

Nachdem ich—vergeblich—verschiedene Einstellungen zu ändern versuchte, fand ich den oben zitierten Artikel und machte mich mit diesen Informationen erneut an die Arbeit. Ich deinstallierte das DVD-Laufwerk im Geräte-Manager und bootete den Computer erneut, aber das half immer noch nicht.

Nach weiterer Informationssuche fand ich schließlich die Lösung.

DMA mit dem Registry Editor reaktivieren

Dieses Kapitel beschreibt den manuellen Web, das zu tun, was die schnelle Lösung oben auf dieser Seite automatisch mit einem Scriptprogramm tut. Wenn Sie sich nicht für die Details interessieren, dann können Sie nach oben zum Kapitel "Schnelle Lösung" gehen und das Scriptprogramm ausführen.

Mein Dank gilt meinem MVP-Kollegen Alexander Grigoriev, der mich diese Methode lehrte.

Starten Sie den Registry-Editor REGEDIT. Sie können diesen u.a. aufrufen, indem Sie auf den Start-Knopf klicken, dann auf den Befehl Ausführen... und dort das Wort regedit eingeben.

Suchen Sie jetzt, indem Sie auf die Pluszeichen links neben den Schlüsselnamen klicken, den Registry-Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\{4D36E96A-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}

Dieser enthält weitere Schlüssel namens 0000, 0001, 0002, usw. Normalerweise ist 0001 der primäre IDE-Kanal und 0002 der sekundäre, aber unter bestimmten Umständen können auch andere Nummern auftreten. Sie müssen daher durch diese Schlüssel gehen und den Wert DriverDesc (Treiber-Beschreibung) anschauen, der eine lesbare Bezeichnung des jeweiligen Kanals enthält. So können Sie sicherstellen, dass Sie den richtigen IDE-Kanal gefunden haben.

Löschen Sie nun den Wert MasterIdDataChecksum oder SlaveIdDataChecksum, je nachdem, ob das fragliche Gerät als Master oder als Slave angeschlossen ist (Gerät 0 oder Gerät 1), aber es kann nicht schaden, einfach beide zu löschen. Sie können einen Wert löschen, indem Sie seinen Namen auswählen, indem Sie darauf klicken, und dann die Löschtaste [Entf] drücken. Windows wird beim nächsten Systemstart die DMA-Fähigkeiten des Laufwerks oder der Laufwerke neu feststellen. Booten Sie also Ihren Computer neu.

Viele CD- und DVD-Laufwerke benutzen nur UDMA-2, weil ihre Datenrate viel niedriger ist als die einer Festplatte. Das ist normal und kein Grund zur Besorgnis.

2006-01-19 – Horst Schülke schrieb, dass es ausreicht, den Inhalt dieser Werte zu leeren. Sie können aber die Werte auch ruhig ganz entfernen. Windows erstellt sie automatisch wieder, mit neuem Inhalt.

Öffnen Sie zur Sicherheit wie oben beschrieben noch einmal den Geräte-Manager und prüfen Sie, ob Ihr Gerät nun tatsächlich wieder den DMA-Modus verwendet. Wenn ja, Gratulation, Sie haben es geschafft (mindestens bis Windows das nächste Mal DMA wieder ausschaltet). Wenn nicht, dann  müssen Sie noch die Einstellung des IDE-Kanals von PIO auf den bestmöglichen DMA-Modus zurückstellen und den Computer noch einmal neu starten.

Vielen Dank an Tomáš Souček, Peter Götz, Alex Vaillant, and Cory Culbertson, die die folgende Information zusammengesetzt haben:

Es sind drei Schlüssel, welche zusammenspielen:

MasterDeviceTimingMode
MasterDeviceTimingModeAllowed
UserMasterDeviceTimingModeAllowed

Jedes Bit in diesen Werten bedeutet einen Transfer-Modus, den das Gerät benutzen oder auch nicht benutzen kann. Irgendwo bei MS kann man die Bedeutung dieser Bits nachlesen.

MasterDeviceTimingMode:

Dies ist der aktuelle Modus, in dem das Gerät läuft.

MasterDeviceTimingModeAllowed:

Dieser Eintrag, könnte ein Sorgenkind sein. Peter schrieb: "Normalerweise ist er unter XP gar nicht vorhanden und wird erst durch die Reaktion auf Fehler erzeugt. Dieser Eintrag hat absolute Priorität." Es gibt aber Zweifel, ob dies die absolute Wahrheit ist. Es ist immer noch nicht vollkommen klar, woher dieser Eintrag kommt. Wenn man diesen Wert löscht oder ihn auf einen DWORD-Wert von 0xFFFFFFFF setzt, den Computer neu startet, den DMA-Modus aktiviert und noch einmal neu startet, dann kann das auch das Problem lösen.

UserMasterDeviceTimingModeAllowed:

Dieser Eintrag enthält die Benutzereinstellung, die manuell in die erweiterten Einstellungen des Geräts eingetragen wurden. Hat denselben Aufbau wie MasterDeviceTimingMode. Dieser Eintrag wird automatisch erstellt, wenn der Benutzer manuell einen begrenzten Modus einstellt, z.B. nur PIO.

Diese Parameter existieren alle noch einmal für den Slave-Drive als SlaveDeviceTimingMode usw.

Mehr Informationen werden benötigt. Wenn Sie etwas wissen, bitte klicken Sie auf Add new comment am Ende dieses Artikels und schreiben Sie es auf.

Alternative Methode—Port deinstallieren

1. Deinstallieren Sie den sekundären IDE-Port

To do that, open Device Manager as follows. Right-click on My Computer, select Properties, click on the Hardware tag, click on the Device Manager button, click on the plus sign to the left of IDA ATA/ATAPI Controller, right-click on Secondary IDE Channel, click on Uninstall. Deactivating is not enough.

Um dies zu tun, öffnen Sie wie oben beschrieben den Geräte-Manager und finden Sie wieder den Zweig Sekundärer IDE-Kanal. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Sekundärer IDE-Kanal und klicken Sie auf Deinstallieren. Deaktivieren reicht nicht.

Starten Sie Ihren Computer neu, um diese Änderung auszuführen.

After this first reboot Windows will automatically reinstall the IDE channel and the DVD (or CD) drive. This Plug-n-Play process can take a little while, so give it a minute after the boot process finishes.

Nach dem Neustart wird Windows automatisch den IDE-Kanal finden und den Treiber dafür neu installieren, ebenso wie die dort angeschlossenen Laufwerke (z.B. DVD oder CD). Dieser Plug-and-Play-Vorgang kann ein Weilchen dauern. Geben Sie dem Computer also eine extra Minute, nachdem der Bootvorgang beendet ist.

2. DMA prüfen oder reaktivieren

Aber dies ist oft nicht ausreichend, weil Windows leider den DMA-Modus auf dem DVD- oder CD-Laufwerk nicht unbedingt wieder automatisch reaktiviert. Sie müssen es nachprüfen und gegebenenfalls Windows mitteilen, dass es versuchen soll, DMA zu benutzen. Es kann sein, dass Windows XP mit Service Pack 2 den DMA-Modus bei einem Reboot automatisch wieder aktiviert, aber ich habe das noch nicht getestet.

Um DMA wieder zu aktivieren, gehen Sie noch einmal in den Geräte-Manager, klicken Sie dort auf das Pluszeichen links von IDE ATA/ATAPI-Controller, doppelklicken Sie auf Sekundärer IDE-Kanal, klicken Sie auf Erweiterte Einstellungen und stellen Sie die Einstellung von Nur PIO auf DMA, wenn verfügbar.

Starten Sie Ihren Computer noch einmal neu, gehen Sie wieder in den Geräte-Manager und prüfen Sie an derselben Stelle, ob das Laufwerk nun wirklich den DMA-Modus benutzt. Wenn ja, dann ist alles in Ordnung.

Viele CD- und DVD-Laufwerke benutzen nur UDMA-2, weil ihre Datenrate viel niedriger ist als die einer Festplatte. Das ist normal und kein Grund zur Besorgnis.

3. Treiber ist für diese Plattform nicht vorgesehen

Wenn Sie die folgende oder eine ähnliche Fehlermeldung erhalten, dann lesen Sie hier weiter:

Problem bei der Hardware-Installation

IDE-Kanal

Während der Geräteinstallation ist ein Fehler aufgetreten. Treiber ist für diese Plattform nicht vorgesehen.

2005-03-30 – Johannes B. schrieb: Der Grund für diese Meldung ist meistens, dass Daemon Tools oder Alcohol 120% auf dem betroffenen System installiert ist. In diesem Fall funktioniert der unten beschriebene Lösungsweg nicht. Wenn man aber diese Programme deinstalliert und dann Windows neu startet, installiert Windows problemlos die Gerätetreiber.

Wenn keines dieser beiden Programme installiert ist, dann ist ein möglicher Ausweg, die Treiberdatei C:\WINDOWS\system32\drivers\atapi.sys (oder ein ähnlicher Pfad auf Ihrem Computer) in atapi.old o.ä. umzubenennen.

Wenn das nicht möglich ist, dann versuchen Sie es von der Reparatorkonsole aus (Booten von der Windows-Installations-CD, dann Reparaturkonsole aufrufen).

Sollte Windows dann automatisch wieder eine Datei atapi.sys erstellen, dann können Sie noch versuchen, die Datei im Safe Mode oder von einem Kommandozeilenfenster aus umzubenennen, oder Sie können versuchen, die Datei auch im Treiber-Cache-Ordner umzubenennen oder zu entfernen.

Desensibilisieren Sie die IDE-Kanäle Ihres Computers

Es gibt noch etwas mehr, das Sie tun können, um dieses Problem wenigstens etwas abzuschwächen, obwohl es sich nicht ganz vermeiden lässt. Der folgende Artikel beschreibt die Lösung.

Sie besteht darin, Windows so einzustellen, dass es den Fehlerzähler nach jedem erfolgreichen Lese- oder Schreibvorgang wieder auf Null zurücksetzt. Das hat zur Folge, dass das Zurückschalten des DMA-Modus nur noch passiert, wenn Sie 6 Fehler hintereinander bekommen, statt 6 Fehler über eine Sitzung am Computer verstreut.

IDE ATA- und ATAPI-Laufwerke arbeiten nach mehreren Zeitüberschreitungs- und CRC-Fehlern im PIO-Modus
http://support.microsoft.com/kb/817472/de

Englische Version:

IDE ATA and ATAPI Disks Use PIO Mode After Multiple Time-Out or CRC Errors Occur
http://support.microsoft.com/kb/817472/

Lesen Sie den Artikel, denn er enthält eine langfristig wirkende Fehlerumgehung. Aber Sie müssen vorher die weiter oben beschriebene Prozedur absolvieren, um DMA erst einmal zu aktivieren, wenn es schon deaktiviert worden war.

Nachdem Sie das getan haben, setzen Sie die Registry-Werte ResetErrorCountersOnSuccess in die Registry-Schlüssel sowohl des primären als auch des sekundären IDE-Ports ein, wie im oben genannten Artikel beschrieben.

Leider ist auch dies nur eine halbe Lösung, weil Sie, wenn Sie eine unlesbare CD oder DVD einlegen, leicht 6 Fehler hintereinander bekommen können, aber wenigstens passiert es nun nicht mehr, wenn Sie die fehlerhafte CD oder DVD rechtzeitig aus dem Laufwerk nehmen und das nächste Mal eine bessere einlegen. Nach einem erfolgreichen Lesevorgang wird der Fehlerzähler nun zurückgesetzt, die magische Zahl 6 ist hoffentlich noch nicht erreicht worden, und so ist es wenigstens etwas schwieriger für Windows, Ihr Laufwerk mit PIO auszubremsen.

Eine kleine Warnung: Ein Benutzer berichtete, dass er dadurch, dass er versehentlich den Registry-Wert in den übergeordneten Key, statt in einen der Unterschlüssel 0000, 0001, 0002, usw., eingetragen hatte, von Microsofts Genuine-Advantage-Prüfung beschuldigt wurde, eine Raubkopie von Windows zu benutzen, und daher auch keine Online-Updates mehr erhalten konnte.

Emails

1000 fach herzlichen dank für diesen artikel [...] ("DMA fällt zurück auf PIO") auf Ihrer homepage. Ich hatte genau dieses Problem und konnte es dank Ihres Artikels beheben!! Danke!

Ich möchte mich nur mal für deinen vorzüglichen Artikel zum Thema bedanken. Mein Rechner machte vor ca. einer Woche schlapp und ich wußte absolut nicht, wo ich ansetzen sollte. Ich habe sämtliche Foren auf der Suche nach einer Lösung abgegrast, bin aber immer von einem Virus oder Ähnlichem ausgegangen.
Als ich dann durch die Hardware schaute, kam mir das "nur Pio zugelassen" doch etwas spanisch vor und so führte mich Google ("problem+pio" bist du auf Platz eins) auf die Site.
Hervorragende Anleitung, mit der ich als semi-n00b prima zurechtgekommen bin.
Take care

Vielen Dank für den Beitrag "DMA fällt zurück auf PIO"!
Zuerst trat dieser Fehler bei einem Kollegen auf. Während man z.B. eine Mp3 abspielte wurde der Sound plötzlich verzerrt, stockend oder es kam bei Videos zu Aussetzern, wenn Anwendungen gestartet wurden oder die Festplatte Belastung ausgesetzt war. Selbst Abstürze von Programmen traten häufiger auf, obwohl keine schadhafte Software auf dem Rechner war, die Registry sowie Festplatten sauber & defragmentiert waren. Bios-Updates, Chipsatz, Grafikkarte, Windows-Update usw. brachte keinen Erfolg.
Wir tauschten Grafikkarte sowie RAM Speicher aus (Grafikkarte eher aus Verzweiflung). Selbst die IDE Kabel wurden ausgetauscht, Festplatten formatiert usw. Keine Besserung.
Wir haben den Pc dann an eine Firma gegeben, die spezialisiert sind auf Hardware Probleme. Außer eine saftige Rechnung hat sich nichts getan, der Fehler war immer noch aktiv. [...]
Mein Kollege war so genervt, dass er sich einen neuen Pc gekauft hat.
Nun trat der Fehler bei mir auch auf. Meine Rechner sind eigentlich [...] bestens eingestellt und ich programmiere und arbeite mit meinen Windows XP System seit 5 Jahren ohne eine Neuinstallation oder nennenswerte Fehler. [...] deinstalliert, mit CrapCleaner, TuneUp die Registry gesäubert [...] Mit dem alten Codec Pack trat dasselbe Problem auf. Die Festplatten wurden über Nacht mit O&O defrag 8 pro mit der Stealth Methode defragmentiert, vorher natürlich ordentlich aufgeräumt, sicherheitshalber mit AdAware gescannt und im Hintergrund mit aktueller Virendefinition überprüft. Alles negativ.
Selbst chkdsk und die Windows XP Suche nach fehlerhaften Sektoren hat nichts gebracht. Sogar das SMART Tool von Seagate lief ohne Probleme durch. [...] kam ich dann auf deine Seite.
Habe die Reg Einträge manuell entfernt, da meine Hauptfestplatte auf PIO lief. Der Rechner wollte sich dann zwar nicht mehr herunterfahren, aber ein Reset und schon lief der Rechner wieder hoch.
Als erstes hab ich die Einstellungen überprüft und siehe da: DMA 5! Nun der Test, Winamp an, Musik an und geöffnet ohne Ende ... Maxthon, Thunderbird, mIRC, Trillian, und nicht ein Aussetzer. Trotz nur 256MB RAM wieder meine gewohnte Performance.
Ich kann dir gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass du diesen Beitrag geschrieben hast!!!

Also von mir ein VIELEN DANK für die Mühe, die du dir gemacht hast ! Ich
denke ich werde daraus ein kleines Tool machen,
da viele andere Benutzer genau das Problem haben, das sich bei Sound,
Spielen usw bemerkbar macht, aber immer wieder
den Viren, Würmern und Trojanern in die Schuhe geschoben wird.

Vielen Dank für den tollen Artikel "DMA fällt zurück auf PIO". Bei mir war die Festplatte auf PIO-Modus geschaltet. Dadurch war das ganze System sehr langsam.
[...] ist nun wieder DMA 5 eingestellt. Es ging alles ganz schnell und war sehr einfach. Vielen Dank noch einmal [...]

Ich hatte ein großes Problem mit meinem PC. Das ganze System (XP home) arbeitete nach offensichtlichen Lesefehlern durch ein DVD-ROM-Laufwerk auf "halber Kraft". MP3-Dateien konnten nicht mehr vernünftig abgespielt werden, Video-Sequenzen ruckelten unheimlich, der Brenner brauchte vier Mal so lang wie normal und das Booten dauerte sehr lange.
Der Support von Medion empfahl mir, das Betriebssystem (XP) neu aufzusetzen und die ganze Software neu aufzuspielen. Gott sei Dank habe ich diese Empfehlung nicht befolgt.
Zufällig habe ich entdeckt, dass sowohl das DVD-ROM-Laufwerk als auch der DVD-Brenner auf dem IDE-Primary-Kanal im PIO-Modus liefen. Nachdem ich zuvor nie etwas von einem PIO-Modus gehört hatte, bediente ich mich der Suchmaschine Google. Und da fand ich Ihren Tipp im Internet "DMA fällt auf PIO zurück". Ich habe Ihren Tipp "DMA mit dem Registry Editor reaktivieren" befolgt, und siehe da, das ganze System läuft seitdem wieder super. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass zwei "gebremste Laufwerke" selbst die Festplatte derart negativ beeinflussen können.
Ich möchte mich auf diesem Weg für Ihren hervorragenden Tipp recht herzlich bedanken. Den Support von Medion werde ich auf Ihre Internetseite hinweisen.
Nochmals herzlichen Dank.

Vielen Dank,
Ihr Link hat mir viele graue Haare erspart und Sie haben einen Orden verdient!
Ich hatte eben dieses PIO-Problem mit meiner Festplatte, mein PC-Schrauber wusste auch keinen Rat außer das Betriebssystem neu aufzusetzen. Das ist mir mit Ihrem gut dokumentierten Hinweis Gott sei Dank erspart geblieben.

Ich wollte mich einmal kurz für Ihren excellenten Artikel bedanken.
Ich hatte seit ein paar Wochen das Problem, dass das Booten von WinXP circa 1,5 Minuten dauerte, was mir bei einem Centrino-Prozessor mit 1,4 GHz und 1024 Mb Speicher recht merkwürdig vorkam, zumal es nicht die ganze Zeit so war.
Da ich auf mein Notebook angewiesen bin mir nicht mehr zu helfen wusste, rief ich eine Help-Hotline eines bekannten Pc-Verkäufers an. Die rieten mir, Chipsatz-Treiber neu zu installieren. Dies half rein gar nichts.
Beim zweiten Anruf und einem anderen Mitarbeiter wurde mir sogar nahegelegt, das Notebook zum Hersteller einzuschicken, da es sich wohl um ein Verschleiß-Problem handele. Wenn ich das gemacht hätte, hätte ich mir wohl auch eine neue Festplatte / Combo-Laufwerk kaufen müssen.
Dank Ihres Artikels, der auch einem in Hard-Software-Angelegenheiten nicht so versierten User die Angst vorm Verändern der Registry nimmt, wurde mein Problem in kürzester Zeit gelöst.
Vielen herzlichen Dank

Ich wollte dich nur wissen lassen, dass deine Anleitung zum Reparieren ruckelnder DVD-Laufwerke mich heute Abend gerettet hat. Ich liebe es, dass ich ins Internet gehen und nach Antworten suchen kann, und ein freundlicher Mensch wie du die Zeit aufgewendet hat, eine so klare und exzellente Kette von Lösungen aufzuschreiben. [...]
DANKE DANKE DANKE!

Ich möchte Ihnen für die Information auf http://winhlp.com/node/15 danken. Nachdem ich bemerkte, dass mein Laptop-CD/DVD-Laufwerk aus dem Nichts plötzlich die gefürchtete ruckelnde Wiedergabe zeigte (wahrscheinlich verursacht durch Leseversuche einer schlecht gebrannten Hausaufgabe, die einer meiner Professoren schon ein dutzend Mal herausgegeben hat), fand ich Ihren Ratschlag mit einer schnellen Suche nach der Lösung für dieses Problem. Nach ein paar Minuten Lesen, dem Benutzen des bereitgestellten Scripts, und einem Neustart des Computers schaltete mein Laufwerk von PIO erfolgreich auf DMA zurück.
Ich möchte nur meinen Dank übermitteln und mich unter den zufriedenen Besuchern zählen lassen, die den Fehler problemlos beseitigen konnten. Ich schätze besonders die gut verständlichen Erläuterungen und die Lösung für das Problem der ruckelnden Wiedergabe. CDs/DVDs werden wieder traumhaft gut abgespielt, und das rettet mir wirklich den Tag.

Auch ich wollte mich bedanken. War schon am Verzweifeln. Ohne erkennbaren Grund ruckelten auf einmal alle Filme auf meinem DVD-Laufwerk. Auch Säubern der Registry und Virenscan waren erfolglos. Hatte mich schon mit dem Gedanken abgefunden, das Laptop an den Hersteller einzuschicken, weil ich dachte, das Laufwerk wäre hinüber. Zum Glück gibt es das Internet und solch engagierte Leute wie Dich, die durch gute Tipps weiterhelfen.
Vielen Dank für die Arbeit, die Du dir gemacht hast; der Artikel ist wirklich klasse. Warst meine Rettung, nicht dran zu denken, wenn ich den Rechner neu aufgesetzt hätte.
Ich hoffe, dass noch viele, die das gleiche Problem haben, auf Deinen Artikel stoßen.

Vielen Dank für Ihre Online-Hilfe zu meinem DMA-Problem (DMA fällt auf PIO zurück). Ich war schon ein paar Wochen lang mit dem Kopf gegen die Wand gerannt, bis ich Ihre Webseite fand. Das .vbs-Programm hat die ärgerlichen iTunres- und Tonverzerrungsprobleme perfekt gelöst. Daher habe ich $10 für die Webseite gespendet.

Diskussion

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Asus A7A266 und große Festplatten

Rabotnik schrieb auf der englischen Seite, dass es sich um ein Ali-Treiber-Problem auf dem A7A266-Motherboard handelt. Er hatte die Lösung auf http://wwwcsif.cs.ucdavis.edu/~leeey/a7a266/ gefunden und konnte das Problem mit dem Update IDE4008.exe lösen, bei sorgfältiger Beachtung der Readme-Instruktionen. Seine SCSI-100-Laufwerke funktionieren jetzt einwandfrei.

Controller-Treiber aktualisieren!

Als ich meinen neuen PC genauer inspizierte, fiel mir auf, dass bei den beiden Zeilen "Sekundärer IDE-Kanal" im Geräte-Manager unter IDE/ATAPI-Controller, Registerreiter "Erweiterte Einstellungen", "Übertragungsmodus: DMA, wenn verfügbar" und in der Zeile "Aktueller Übertragungsmodus: Nicht anwendbar" drin stand. Komisch, dachte ich, kann bei einem neuen PC ja schlecht sein, dass der DMA-Modus nicht funktioniert und der DVD-Brenner und das DVD-ROM nur im PIO-Modus laufen.

Monatelang habe ich dann erst einmal gar nichts unternommen, weil ja immerhin die Festplatte im UDMA 5-Modus lief. Jedoch nervte mich bei Neuinstallationen von DVD, dass diese subjektiv langsamer abliefen als damals Installationen bei meinem alten PC. Vor einigen Wochen habe ich dann WinXP neu installieren müssen. Nach erfolgreicher Installation hatte ich das gleiche Bild: DMA nicht anwendbar.
Ich habe dann in dieses Forum geschaut und den Treiber für den sekundären IDE-Kanal deinstalliert, aber ohne Erfolg.
Irgendwo habe ich hier gelesen, dass die Informationen von den Lauferken über das BIOS an das OS weiter gegeben werden. Beim Hochfahren des Rechners meldet sich bei mir das Bios und der JMicron-Controller-Treiber. Im Geräte-Manager fiel mir auf, dass dieser JMIcron-Treiber ebenfalls dort genannt wird, wo ich meine Informationen über den DMA-Modus abfrage. Ob es hier wohl einen Kausalzusammenhang gibt??

Ich habe mir dann einen neuen, aktuellen Controller-Treiber direkt von Jmicron, Taiwan, runter geladen und installiert. Nach der Installation musste ich den Rechner neu starten, wobei mir auffiel, dass der Hardware-Manager meine DVD-Laufwerke neu erkannte und installierte.

Im Geräte-Manager habe ich jetzt statt 2 Zeilen bei Primärer-IDE-Kanal und Sekundärer IDE-Kanal je 3 Zeilen! In der 3. neu hinzugekommenen Zeile von Sek. IDE-Kanal steht jetzt: Akt. Übertragungsmodus: UDAM-Modus 2 (bei Gerät 0) und UDMA-Modus 4 (bei Gerät 1).

Ob ich die anderen beiden Zeilen noch benötige, oder ob man sie vielleicht in der Registry manuell löschen sollte, weiß ich nicht. Aber ich glaube, dass das Problem nun endlich gelöst ist, denn auch Nero Info Tool, Registerreiter Konfiguration zeigt mir jetzt unter den beiden DVD-Laufwerken an, dass diese im DMA-Modus laufen!! :-))

Guter Fund

Danke für den Bericht! Er zeigt wieder einmal, dass man bei neuen Computern alles andere als eine einwandfreie Qualität der Betriebssystem-Installation erwarten kann.

Die beiden überflüssigen Zeilen im Geräte-Manager stören sicher technisch nicht, aber man könnte trotzdem versuchen, sie der Ordnung und Schönheit halber zu deinstallieren, wenn's sein muss, in der Registry. Überflüssig müssten sie nun eigentlich sein.

DMA/PIO-Problem

Trotz aller Lösungshinweise auf dieser Seite wird mein Problem nicht gelöst: ein sekundärer IDE-Kanal arbeitet weiter nur im PIO-Modus, so dass es unter XP zu den bekannten Problemen bei der CD- und DVD-Wiedergabe kommt. DMA lässt sich einfach nicht aktivieren.
Folgendes habe ich bereits versucht:
1. Die Herabsetzung des Übertragungsmodus durch XP wegen mehr als 6 Zeitüberschreitungs- oder CRC-Fehlern kann m. E. nicht die Fehlerursache sein, da gleiches Problem auch nach Deinstallation/Neuinstallation des IDE-Controllers bzw. selbst sofort nach Neuinstallation des gesamten BS besteht.
Eine zusätzlich durchgeführte Prüfung/Löschung des Zählers in der Registry (MasterIdDataChecksum) bestätigt dies.
2. Ein Hardware- (z.B. nur 40-poliges IDE-Kabel) oder BIOS-Problem kann m. E. auch nicht vorliegen, da die Wiedergabe unter VISTA (Parallelinstallation) reibungslos funktioniert.
Gibt es noch weitere Fehlerursachen? Ich bin fast am Verzweifeln.

PIO-Modus

Horst's picture

Hallo Leidensgenosse,
ich habe ein Averatec-Notebook, dessen Festplatte monatlich mindstens einmal in den PIO-Modus fällt. So "repariere" ich es:

Starten Sie den Registry Editor REGEDIT. Sie können diesen u.a. aufrufen, indem Sie auf den Start-Knopf klicken, dann auf den Befehl Ausführen... und dort das Wort regedit eingeben.

Suchen Sie jetzt, indem Sie auf die Pluszeichen links neben den Schlüsselnamen klicken, den Registry-Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\{4D36E96A-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}

(am besten diesen Schlüssel {4D36E96A-E325-11CE-BFC1-08002BE10318} in die Zwischenablage und mit "Bearbeiten - Suchen" heranholen).

Dieser Schlüssel enthält weitere Schlüssel namens 0000, 0001, 0002, usw. Normalerweise ist 0001 der primäre IDE-Kanal und 0002 der sekundäre, aber unter bestimmten Umständen können auch andere Nummern auftreten. Sie müssen daher durch diese Schlüssel gehen und den Wert DriverDesc (Treiber-Beschreibung) anschauen, der eine lesbare Bezeichnung des jeweiligen Kanals enthält. So können Sie sicherstellen, dass Sie den richtigen IDE-Kanal gefunden haben.

Löschen Sie nun den Wert MasterIdDataChecksum oder SlaveIdDataChecksum, je nachdem, ob das fragliche Gerät als Master oder als Slave angeschlossen ist (Gerät 0 oder Gerät 1), aber es kann nicht schaden, einfach beide Werte zu löschen. Sie können einen Wert löschen, indem Sie seinen Namen auswählen und darauf doppel-klicken und dann den blau unterlegten, angezeigten Wert mit der Löschtaste löschen und dann OK drücken. Windows wird beim nächsten Systemstart die DMA-Fähigkeiten des Laufwerks oder der Laufwerke neu feststellen. Booten Sie also danach Ihren Computer neu.

Öffnen Sie zur Sicherheit nach dem Neustart den Geräte-Manager und prüfen Sie, ob Ihr Gerät nun tatsächlich wieder den DMA-Modus verwendet. Wenn ja, Gratulation, Sie haben es geschafft (mindestens bis Windows das nächste Mal DMA wieder ausschaltet).

Kleiner Hinweis:
Wenn solch ein Verhalten bei Ihrer Maschine relativ oft vorkommt, könnte das ein Hinweis sein, dass z.B. die Festplatte einen Defekt hat. Ggf. sollten Sie dann einen gründlichen Festplatten-Check machen und ggf. daran denken, die Platte auszuwechseln. Ein regelmäßiges Sichern der Daten ist angebracht.
Kommt der Fehler bei CD- oder DVD-Laufwerken vor, kann es sein, dass die CD oder DVD dreckig oder verkratzt ist. Ein Laufwerktausch bringt dann gar nix.
Viel Erfolg wünscht
Horst

Danke

Ihr Artikel ist gut. Er hat mich zuerst verwundert, denn genau das sollte eigentlich im Hauptartikel oben stehen. Durch Ihren Artikel habe ich erst gemerkt, dass die Hälfte des Artikels fehlte. Vielen Dank; ich habe ihn inzwischen wieder ergänzt. Keine Ahnung, wie das passieren konnte, aber wahrscheinlich habe ich irgendwann eine falsche Taste gedrückt und es nicht gemerkt. Tut mir leid, zumal dieser Artikel gemeinsam mit seiner englischen Übersetzung der meistgelesene dieser Website ist. Aber jetzt ist ja alles wieder in Ordnung.

Allerdings gibt es ganz am Anfang des Hauptartikels oben, und das fehlte auch nicht, Ihre Lösung vollautomatisch, sozusagen in einer Zehntelsekunde. Sie steht ganz zu Anfang, unter "Schnelle Lösung". Probieren Sie das beim nächsten Mal, es wird Ihnen gefallen, weil es eine Menge Zeit und Handarbeit spart.

Im konkreten Fall hat das aber anscheinend nicht geholfen. Daher vermute ich hier ein tiefer sitzendes Problem, wahrscheinlich ein Hardware-Fehler oder eine Hardware-Inkompatibilität. Da hilft nur das Auswechseln der Hardware, und da man nicht weiß, welche Komponente den Fehler enthält, kann man nur eine nach der anderen austauschen und dann testen, beginnend mit dem Laufwerk, das die häufigste Ursache ist.

Der Autor des Kommentars, auf den Sie geantwortet haben, st1409, hat übrigens seine Message hier hinterlassen und sich dann nie wieder blicken lassen. Unsere Antworten sind trotzdem nicht umsonst, weil viele andere sie lesen und davon profitieren.

Hans-Georg

Schwieriger Fall

Das klingt nach einem schwierigen Fall. Es ist möglich, dass die 6 Fehler immer sehr schnell auftreten, so dass der Port fast sofort auf PIO zurückfällt. Dass das in Vista nicht passiert, kann daran liegen, dass Vista einen anderen Treiber verwendet, der dieses Problem nicht in dieser Form hat.

Ein Hardware- oder BIOS-Problem ist zwar nicht wahrscheinlich, wenn es unter Vista funktioniert, lässt sich aber trotzdem nicht ganz ausschließen, weil es sein kann, dass der Vista-Treiber bestimmte Hardware-Probleme besser verkraftet oder umgeht als der Windows-XP-Treiber.

Eine andere Erklärung wäre, dass es sich nicht um den Windows-Treiber handelt, sondern um einen anderen. Können Sie nachschauen, wie der Treiber heißt? Bei mir (Windows XP SP2 mit allen aktuellen Patches bis 2007-08-17) steht beim jeweiligen DVD/CD-ROM Laufwerk:

Treiberanbieter: Microsoft
Treiberdatum: 01.07.2001
Treiberversion: 5.1.2535.0

und unter [Treiberdetails]:

Anbieter: Microsoft Corporation
Dateiversion: 5.1.2600.2180 (xpsp_sp2_rtm.040803-2158)

Prüfen Sie auch die richtige Stellung der Master-Slave-Jumper an allen Laufwerken.

Benutzen Sie einen anderen Anschluss. Schließen Sie für einen Test das DVD-Laufwerk als Master an einen anderen IDE-Anschluss an. Achten Sie auch hier wieder darauf, dass alle Master-Slave-Jumper richtig gesteckt sind. Sie können andere Geräte für den Test entfernen oder einfach abstecken. (Es macht nichts, wenn die Stromversorgung angeschlossen bleibt.)

Wenn all dies nicht weiterführt, dann würde ich als nächstes das DVD-Laufwerk gegen ein anderes, am besten von einem anderen Hersteller, austauschen. Vielleicht können Sie eines für einen Test ausleihen.

Viel Glück---Hans-Georg

DMA Problem

DANKE !!!! Habe schon fast aufgegeben, vor allem weil in anderen Foren sehr von sich überzeugte Leute verlautbaren, dass mein Brenner im A.... (kaputt) wäre. Er funktioiert dank den Informationen auf dieser Seite wieder einwandfrei.

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